Wie.Warum.Worüber.ich blogge?

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Mir ist es wichtig, aus meinem Leben zu plaudern, so wie es wirklich ist. Das ist mal rosa, mal grau. Mal lustig, mal traurig. Mal aufgeräumt, mal wie bei Hempels unterm Sofa. Mal heititei, mal kacke. Über viele Jahre lang, habe ich meine Meinung adressatengerecht zusammengeschnitzt. Kann man machen. Muss man aber nicht. Mag ich nicht mehr.

Natürlich habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich hier so ganz öffentlich über durchaus auch recht private Dinge schreiben möchte. Damit mache ich mich angreifbar und ich laufe Gefahr, dass Leser allein aufgrund meiner hier veröffentlichten Artikel meinen, mich (im Ganzen) zu kennen. Aber macht man sich nicht immer angreifbar, als Mensch der seine Meinung äußert? Als jemand der zu seinen Stärken UND Schwächen steht? Und sind nicht die Leser, die mir am Ende des Tages wirklich am Herzen liegen, schlau genug, um zu wissen, dass sie hier immer nur einen Teil über mich kennen lernen werden? Darauf vertraue ich und deshalb gehe ich die Risiken und Nebenwirkungen, die ein privat geschriebener Blog mit sich bringen könnte, gerne ein! We will see.


Deshalb blogge ich FÜR EUCH über:

FAMILIENGEDÖNS Selbsterklärend, oder? Alles Mögliche und Unmögliche zum Thema Kinder, Mama, Eltern sein und studieren mit Kindern.

UND SONST SO?  Eine Kategorie für den ganzen übrigen Mist Kram, braucht so ein persönlicher Blog natürlich auch. In dieser Sammelkiste werdet ihr aber auch viele Gedanken zum Thema Arbeit, Träume, Wünsche, Lebensveränderung finden. Lasst uns Ideensprungbretter bauen um unseren Träumen ein Stück näher zu kommen.

ZITATE. Zitate begleiten mich schon mein Leben lang und waren oft die Quelle neuer Gedankenstränge. Hier sollen sie unkommentiert stehen bleiben. So das sich jeder das daraus nehmen kann, was er gerade braucht.


Natürlich würde ich hier nicht unentgeltlich soviel Zeit (ZEIT. Glaubt mal. Ich weiß selber nicht mehr, wie viele Nächte hierfür schon drauf gegangen sind), Nerven (von denen besitze ich seit jeher sowieso nur die natürlich vorgesehene Mindestmenge) und Herzblut (gaaaaanz viel davon) reinlegen, wenn mir dieser Blog persönlich nichts bringen würde.

Und deshalb blogge ich auch FÜR MICH:

um KLARER zu werden. Im Kopf. In den letzten 2 Jahren hat sich verdammt viel bei mir und dadurch in unserer Familie verändert. Und da ich schon immer ein Grübelkopf war, fiel es mir in der Vergangenheit oft schwer, Gedanken zu fassen, geschweige denn zu Ende zu bringen. Das Schreiben hilft mir dabei.

um mich AUSZUTAUSCHEN. „Talk about what you believe and you will atrract those, who believe what you believe!“ S. Sinek. Dem gibt es nicht hinzuzufügen. Finde ich. Da habe ich Bock drauf und ich würde mich riesig freuen, wenn es funzt.

um ANGST abzubauen. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich keine Lust mehr auf diese fiesen kleinen Gremlins in mir habe, die mir ständig zu flüstern was ich alles nicht kann. Und da ich sie so lange habe machen lassen, sind die auch gar nicht mehr so klein, sondern verdammt groß geworden. Seit Jahrzehnten sagen sie mir, das meine Meinung nicht zählt, das ich nicht schreiben kann, das ich doch eh‘ nix kann. Hier habt ihrs. Ihr fiesen kleinen Gremlin-Dinger. Ruhe jetzt!

So’n bissken, ist dieser Blog also auch meine Psycho-Couch. Nur billiger.


Noch eine Anmerkung in eigener Sache

Ich finde es großartig, wenn Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Ganzinecht! Das lässt Diskussionen interessant werden und hilft uns, unseren eigenen Standpunkt immer wieder neu zu hinterfragen, zur richtigen Zeit um zu denken und gedanklich nicht stehen zu bleiben.

Deshalb freue ich mich auf eure kritischen, aber fair formulierten Kommentare, die nicht in persönlichen Angriffen enden. Lasst uns hier einen Raum schaffen, in welchem wir respektvoll miteinander umgehen und in welchem wir nicht vergessen, dass es sich hinter den Artikeln und Kommentaren um Menschen mit ganz individuellen Hintergründen handelt und nicht um irgendwelche virtuellen Roboter.

Ganz nach der indianischen Redensart: „Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist“.

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Fein. Alles gesagt. Nun kann es losgehen.

Ich freue mich auf die kommende Zeit mit euch.

5 Gedanken zu “Wie.Warum.Worüber.ich blogge?

    1. Liebe Kathrin,
      das freut mich aber 🙂 Danke. Oh ja, die Bloggergeschichte ist wirklich eine feine Sache.

      Ich schaue mir die Fragen gleich mal an und hoffe, dass ich es ganz bald schaffe, sie zu beantworten.

      Liebe Grüße und einen schönen 2. Advent und Nikolaustag.
      Nina

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