Co-Counselling. Extended version.

Ihr Lieben,

kürzlich schrieb ich ja auf FB, dass ich Co-Counseln war. Und alle so – „Hääää? Was ist das? Erzähl mal.“ ABER: Ich ja auch erstmal so „Jaaaa, keine richtige Ahnung was das so genau ist. Klingt spannend, „muss“ ich im Rahmen meines Studiums machen. Ich werde euch berichten.“

Zunächst mal zu dem Wörtchen „muss“. Im Rahmen unseres Studiums müssen wir Kurse aus dem „Studium fundamentale“ absolvieren. Das ist ein riesen großer Pool an Seminaren, die wir uns selbst aussuchen können. Insgesamt müssen wir bis zum Ende des Studiums 9 Kurse aus diesem Pool belegt haben. Der Sinn dahinter ist, dass sich Studenten aus allen Fachbereichen in diesen Kursen treffen und Dinge tun, machen, lernen, die nichts mit ihrem eigentlichen Studiengang zu tun haben. Eine feine Sache!

So hatte ich beim letzten Mal das Glück, in den beliebten Kurs Co-Counselling zu kommen. Ich persönlich mag ja so Selbsterfahrungsdingenssachen. Zunächst war ich etwas skeptisch, weil sich die Homepage des Veranstaltungsortes doch etwas religiös angehaucht las. Und Religion ist nicht so mein Lieblingsthema. Aber gut, zu verlieren hatte ich ja nichts. Auf einen Versuch wollte ich es ankommen lassen.

Aber was soll ich sagen – der Kurs war mega. Er tat mir so unglaublich gut. Balsam für die Seele. Björn wird es auch schon ganz bald ausprobieren. Denn auch privat, kann man Kurse dort belegen. (Die Uni ist „nur“ Kooperationspartner).  Zugegebenermaßen ist es gar nicht so einfach den Kurs zu beschreiben. Vieles muss man sicherlich selbst erlebt haben, um zu wissen, was ich sagen möchte. Da es mir sehr schwer fiel, eine kurze Erklärung abzugeben, bekommt ihr nun die volle Dröhnung.

Wenn ihr mögt: Dann bitte genau hier weiterlesen –>

Let’s go

Wie fange ich diesen Text nun an? Erst die Gliederung? Eine genaue Erläuterung der Methoden des Co-Counsellings? Oder doch ein eher persönlich gehaltener Text? Ein Text, der viel mehr meine Gedanken und Erfahrungen, denn die Techniken, in sich tragen wird.

Welche Überschrift kann ich nutzen? Welcher rote Faden soll sich durch meinen Text ziehen? Muss er überhaupt einen roten Faden haben?

Diese oder ähnliche Ideen spuken mir bei dem Gedanken an meine Reflektion durch den Kopf. Und ich finde die Worte so passend, so zusammenfassend, dass sie die Einleitung zu meinem Text ohne Einleitung darstellen sollen. Nun gut. Werden es also Zeilen ohne Gliederung. Zeilen, die daher geflossen kommen.

Aber geht das überhaupt? Einen Text, der nicht nur für mich bestimmt ist, ohne Einleitung zu schreiben, ohne Gliederung. Ganz ohne eine Idee davon, wo der Text hinführen soll. Mache ich mir etwas vor? Will ich gerade gedanklich frei sein, scheitere aber kläglich?

Wird (der, die), das Leser meiner Zeilen sich nicht durchgewirbelt und schwindelig fühlen, wenn ich ihn nicht an die Hand nehme und ihm den Weg durch die folgenden Worte zeigen werde? Vielleicht traue ich dem Leser zu wenig zu? Was, wenn er sich durchwirbeln lassen möchte. Was, wenn er Spaß an schwindelig machenden, emotionalen Worten hat. Worte von denen er sich gerne mitreißen lässt. Nur, was weiß ich schon. Von meinem Leser.

Nina. Komm zum Punkt. Was möchtest du? Bist du nicht jemand der Struktur mag?

Stimmt. Also gut. Eine Überschrift ist doch etwas Feines. Und da kommt mir auch gerade eine Idee. Hier also meine Überschrift. Besser gesagt, meine ‚Unter‘schrift:

Von ‚Assoziation‘ über ‚Asso‘ zu ‚Aso‘ und dann zu ‚Ah. So!‘ a.k.a. Einleitung

Zweite Einleitung

Vermutlich sind die ersten Zeilen meiner Gedankenschrift total verwirrend.

Aber kennst Du das nicht auch, dass Deine Gedanken manchmal etwas wirr sind? Unklar und unfokussiert. Kennst Du nicht auch die Tendenz, Struktur fühlen zu wollen und sträubst Dich deshalb dagegen, Worten und Gedanken freien Lauf zu lassen?

Ich kenne das von mir. Zeitdruck. Studiumsstress. Familienleben. Eheleben. Alles möchte unter einen Hut gebracht werden. Das klappt mal mehr, mal weniger gut.

Oft fehlt mir dadurch die Zeit für mich. Für mein Innenleben. Ich strebe deshalb nach Struktur. Struktur hilft mir, alles ‚schnell, schnell‘ machen zu können. Struktur die dann aber auch dazu führt, vermeintliche Nichtigkeiten zu übersehen. Magenschmerzen, Kopfschmerzen und weitere Weh-Wehchen müssen mir dann immer erst wieder bewusstmachen, dass es an der Zeit ist mir zuzuhören.

Bisher tat ich das meist im Stillen. Ich der Sauna. Bei einem Waldspaziergang. Bei einem guten Glas Wein auf der Terrasse. Beim Schreiben.

Nun kenne ich dank Co-Counselling eine weitere, wertvolle Methode, um mir und anderen Menschen Zeit zu schenken. Um mir zuzuhören. Um anderen zuzuhören. Um nicht nur meinen ersten, sondern auch meinen zweiten, dritten und vierten Gedanken zu lauschen. Assoziatives Sprechen ist hier das Stichwort. Dazu im weiteren Text mehr.

Aber auch um Gefühlsimpulse anderer Menschen aufzunehmen und in meine eigene Gefühlswelt zu integrieren.

Liebe Siglind, liebe Henni, lieber Ivo, von Herzen ‚Danke!‘, für diese wertvolle Erfahrung in den wunderschönen, alten Mauern im Münsterland.

Im Folgenden möchte ich die, für mich persönlich, wertvollsten Übungen und Herangehensweisen unseres Grundkurses (kurz) beschreiben und (vor allem) reflektieren.

Assoziatives Sprechen

„Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Geist nur noch das Ding sieht, das er sucht – dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er immer nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist. Suchen heißt: ein Ziel haben. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.“ Zitat: Hermann Hesse

Ich liebe das Schreiben. Seit einigen Jahren nutze ich das Schreiben als Ventil und Gedankensammler. Aus diesem Bereich ist mir das assoziative Schreiben als Weg zum Inneren bekannt.

Das assoziative Sprechen stellt die Grundlage des Co-Counsellings dar. Nicht nachdenken. Nur aussprechen was kommt. Was ausgesprochen werden möchte. Gedanken. Sprünge. Gedankensprünge. Alles kein Problem. Es geht nicht darum, (vermeintlich) Sinnhaftes zu sprechen. Es geht nur darum, überhaupt zu sprechen. Sich von seinen eigenen Worten leiten zu lassen. Kopf aus. Worte an. Gefühle finden. Gefühle aussprechen.

Damit im Inneren aufräumen und entlasten. Was ausgesprochen wurde, schwimmt nicht mehr diffus in mir herum. Vielmehr hat es seinen Raum bekommen. Seine Präsenz und Daseinsberechtigung.

Vielleicht ist meine Nicht-Einleitung ein gutes Beispiel gewesen. Eine überladene Wortflut, die dann doch ihren Weg in einen gereinigten, klaren, fließenden Fluss fand

Bildrechte: http://dharmacomics.com
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Ja. So fühlt sich das assoziative Sprechen für mich an. Ein Zeitraum, von zumeist 20 Minuten, der nur dem ‚Counseler‘ – dem Sprechendem – gehört. Ein Zeitraum, in welchem dem Sprechenden von 2 ‚Co-Counselern‘ – den Zuhörenden – ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ein Zeitraum, mit dem der Counseler anstellen kann, was sein Herz fordert.

Ich, als Counseler

„Nicht steht mir zu, über eines andern Leben zu urteilen! Für mich allein muß ich urteilen, muß ich wählen, muß ich ablehnen.“ Zitat: Hermann Hesse, Siddhartha

Los geht’s. Die Zeit gehört mir. In den folgenden 20-30 Minuten spreche nur ich. Die zwei Menschen, die sich mit mir im Raum befinden sind da. Nur da. Sie schenken mir ihre Zeit und Aufmerksamkeit.

Anfänglich bin ich skeptisch. 20 Minuten. Wie soll ich die füllen? Und ist das nicht komisch? So einen Monolog zu führen. Macht das Sinn? Was denken die anderen von mir? Machst du dich damit nicht lächerlich?

Diese und ähnliche Sorgen befielen mich vor meiner ersten Sitzung. Aber nun gut. Ich war hier um mich auf dieses Experiment einzulassen.

Die Worte kamen und blieben. Sie vermehrten sich. Ich fühlte mich wohl und sicher. Ich spürte wie gut es tat, in sich zu hören. Jedes Wort führte mich weiter zu mir selbst. Erst in den äußeren, inneren Bereich immer weiter Richtung inneren, inneren Bereich der Gefühle.

Es gab Sitzungen, in denen ich schon im Vorfeld spürte, welches Thema gerade ausbrechen möchte. Genau so gab es aber auch Momente, in denen ich keine Ahnung was kommen würde.

Je nachdem welche Gefühle innerhalb einer Sitzung ausgesprochen werden wollten, fühlte ich mich im Anschluss entweder müde, leer, erleichtert, beflügelt oder lebendiger. Zumeist sogar alles auf einmal.

Ist die vorher vereinbarte Zeit von etwa 25-30 Minuten abgelaufen, bekommt das nächste Gruppenmitglied seinen zeitRaum. Ein weiterer Grundpfeiler des counselns – jeder hat gleich viel Zeit. Alles begegnen sich auf Augenhöhe. Alle sitzen im gleichen Boot. Es geht nicht darum, irgendetwas zu leisten. Vor einiger Zeit schrieb ich Zeilen, in denen ich ein meine Gedanken zum Wort ‚Leistung‘ niederschrieb. Worte die ganz gut beschreiben, worauf Co-Counselling hinaus möchte:

leistung

Ich, als Co-Counseler

„Nur wenn wir mit dem Herzen zuhören, ohne das Gehörte zu kommentieren, lernen wir etwas über das, was im Innern unseres Partners vor sich geht, lernen wir die Wahrheit aus einer anderen Perspektive als unserer eigenen kennen und erweitern damit uns selbst.“ Safi Nidiaye

Zugegebenermaßen dachte ich zunächst, dass die Zeit für die Zuhörenden, also für ‚Co-Counseler‘ vermutlich lang werden könnte. Und bevor ich mich selbst in der ‚Co-Counseler‘ Rolle befand war ich sicher, dass der Mehrwert einer Sitzung für den ‚Counseler‘ deutlich größer ist, als für den ‚Co-Counseler‘.

Pustekuchen.

Vielleicht habe ich in dieser Rolle sogar mehr denn je gelernt. Denn quatschen konnte ich schon immer gut. Zuhören fällt mir schwerer. Zuhören und dabei nicht zu werten, fällt mir noch schwerer.

Ein Grundgedanke des counselns ist es, dass das was ausgesprochen wurde, in dem Raum bleibt. Nicht kommentiert und besprochen wird. (Es sei denn, beide Seiten wünschen dies ausdrücklich.) Dies geschieht in der Annahme und dem Vertrauen darin, dass der Counseler (der Sprechende) am besten weiß, was für ihn/ sie/ es gut und richtig ist.

Das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Eine sehr Beeindruckende. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich nicht den Impuls reagieren zu müssen. Das Wissen darum ermöglichte mir ein absolut wertfreies und ungeteiltes Zuhören.

Dies schaffte freien Raum für den Counseler und ermöglichte ihm, sich ‚fallen zu lassen‘. Gleichzeitig hatte ich in meiner Co-Counseler Rolle dadurch nicht das Gefühl, mir schon vorab überlegen zu müssen, wie ich den Counseler gleich unterstützen könnte. Ich musste auf das Gesagte nicht reagieren.

Das führte dazu, dass ich die gesprochenen Worte in mir aufnehmen konnte. Nur hören und mitfühlen. Und beobachten, was das mit mir macht. Wann hat man das im Alltag schon mal?

Irgendwann kam mir mal folgendes Bild zwischen die Finger, welches aus meiner Sicht ziemlich gut beschreibt, was beim Co-Counseln passiert:

Bildrechte: http://dharmacomics.com
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Tools to go

Im Kursverlauf bekamen wir einige verschiedene Tools, also Werkzeuge, an die Hand um unserer Innenwelt während des counselns noch näher kommen zu können.

Für mich persönlich, waren das Sprechen in der Gegenwart und die gerichtete Ansprache (Rollenspiel) an einen Co-Counseler, der auf meine Bitte hin, eine Person verkörperte, der ich gerne etwas mitteilen wollte, die an diesem Wochenende beeindruckensten Möglichkeiten.

Das Sprechen in der Gegenwart, ausgeschmückt mit damals wahrgenommenen Einzelheiten, die man sich in Erinnerung gerufen hat, eröffnet die Möglichkeit, eine Situation nochmal ‚erleben‘ zu kommen. Um evtl. im Anschluss daran, einen anderen Umgang mit der Situation zu haben. Ich mache es mal konkreter. Für mich war die Geburt unserer ersten Tochter ein traumatisches Erlebnis, welches bis heute seinen Weg im wellenförmigen Verlauf in meinen Alltag findet.

Die Fahrt zu Krankenhaus, die Geburt, die Zeit nach der Geburt noch einmal ‚in der Gegenwart‘ durchspielen zu können, tat mir unglaublich gut. Und entlastete mich. Sehr.

In einer weiteren Gruppenrunde wurde uns die Technik zum ‚Muster brechen‘ nähergebracht. In einem kurzen Rollenspiel konnten wir eine Situation nachspielen, in der wir oft nach demselben Muster handeln. Ein Muster, welches wir gerne ändern würden.

Anschließend sollten wir die Situation noch einmal spielen. Nun aber das veränderte Muster anwenden.

Als studierende Mama lerne ich oft, während meine Kinder um mich herum hüpfen. Wird es zu laut, werde ich zu oft gestört, werde ich unangemessen laut. Ein Teufelskreis entsteht. Und immer wieder ärgere ich mich über mein ungehaltenes und unfaires Vorgehen.

Ich spielte diese Situation also nach. Mit altem und neuem Muster. Und ja, ich war skeptisch. Schließlich wusste ich auch vorher schon, dass mein Verhalten falsch ist. Das Ändern fiel bisher dennoch schwer. Aber sollte das Rollenspiel nun wirklich etwas daran drehen können?

Rückblickend kann ich sagen – halleluja! Das Rollenspiel hat nachhaltig etwas gebracht. Es scheint doch einen großen Unterschied zu machen, ob man über eine Änderung des Verhaltens nur nachdenkt, oder ob man sie mal in einem solchen Rahmen ‚durchspielt‘.

Die Mitteilungsrunde

Nach jeder Counsel-Sitzung traf sich die gesamte Gruppe (von insgesamt 18 Teilnehmern), um sich auszutauschen. Welche Erfahrungen haben wir gemacht? Wie ging es uns? An welche Grenzen sind wir gestoßen? Was hat uns beeindruckt? (Selbstverständlich nicht inhaltlich (denn Gesagtes bleibt im Raum!)).

Durch den Austausch und das sehr intensive Kennenlernen in Counsel-Sitzungen der einzelnen Teilnehmer, entstand im Verlauf des Wochenendes eine unglaublich vertraute und eingeschworene Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft von Menschen, die sich im Grunde erst seit einigen Stunden kannte. Allein das war eine intensive Erfahrung.

Da war noch mehr

Der Tag wurde begleitet von verschiedenen Körperübungen, die gemeinsam durchgeführt wurden. Hier wurden sowohl Aspekte aus Achtsamkeitsübungen, als auch Aspekte des Embodiements (der Ausdruck von Gefühlen in Körpersprache) vereinigt. Ich mag solche Übungen sehr. Wie fühlt sich der Boden unter meinen Füßen an? Weich. Warm. Kalt. Rubbelig. Oder alles auf einmal?

Im nächsten Schritt bekamen wir Aufforderungen, in einer bestimmten Art zu gehen: „Geh mal wie ein Bettler!“, „Geh, wie ein König!“, „Nun lauf wie ein Kind!“.

In der anschließenden Mitteilungsrunde, tauschten wir unsere Erfahrungen aus. Es ist schon erstaunlich wahrzunehmen, was allein unsere Körperhaltung mit unserem Innen macht. Da liegt der Gedanken dann auch nicht fern, dass wir das Eine nicht von dem Anderen trennen können und sollten.

„Wenn du glücklich bist, teile es deinem Gesicht mit.“ Unbekannt

Abschlussworte

Als ich am Sonntagnachmittag nach Hause kam, fühlte ich eine große innere Ruhe und Zufriedenheit. Ich fühlte mich ein wenig wie auf Drogen. Alles war gut. Weich. Warm. Nichts konnte mich aus der Mitte bringen. Ich war so ganz. Ganz mit den Gedanken bei mir. Ich kam nach Hause, die Sonne schien und ich sah meine Liebsten im Garten sitzen. Was für ein großes Geschenk.

Vielleicht hätte ich abends nicht mehr in meine Uni-Unterlagen schauen sollen 😉 Die Realität holte mich mit einem großen Hammerschlag ein. „Mist. Jetzt konntest du das ganze Wochenende nicht lernen. Wie, um Himmels Willen, willst du den ganzen Stoff nachholen?“

Doch genau in dem Moment wurde mir so klar, warum dieses Wochenende so wichtig für mich war. Der Alltag hatte mich zuvor wieder so fest im Griff, dass es nur noch „Stress“ oder „Entspannung“ gab. Nicht aber die Kombination daraus. Keine gesunde Situation auf Dauer.

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Bildrechte: http://dharmacomics.com

So musste ich mich kurzzeitig aus dem Alltag saugen lassen. In eine Welt voller Emotionen und Zeit. Inmitten der wunderschönen, münsteraner Natur.

Nicht, um dann wieder das Eine vom Anderen zu trennen, sondern um mal wieder erlebt zu haben, wie wichtig es ist, beide Welten miteinander zu verbinden werden.

Denn das ist sie doch. Unsere Aufgabe. Die Welten miteinander zu verbinden.

Nun begann der Text so wirr. So unstrukturiert und endete doch in einem geordneten Etwas. So ist das manchmal.

Hast du ernsthaft bis zum Ende gelesen!? <3, dann herzlich willkommen in der Runde meiner Stammleser 🙂

Liebe Grüße, Nina


2 Gedanken zu “Co-Counselling. Extended version.

  1. Ich habe es nicht nur zu Ende gelesen, es hat mir auch sehr gut gefallen 🙂 Schöne (Hesse & Co) Zitate und ein sehr interessanter Artikel.
    Co-Counseling – da muss ich einmal suchen, welche Angebote es bei uns hier gibt. Das würde ich auch gerne ausprobieren (beide Seiten, reden und zuhören). Dann muss nur noch meine kleine Tochter ein bisschen Mama- unabhängiger werden und – zack – ist die Mama am Selbstfindungsseminar.
    Das unangemessene Lautwerden, wenn man nur ein bisschen Ruhe bräuchte, während die Kinder rund um einen spielen (so wahrscheinlich wie Stille auf einer Baustelle am Werktag) kenne ich leider auch und ebenso die Sorgen bzgl verfliegender Zeit bei gleich bleibendem Lernstoff. Also, in diesem Sinne ein lieber Gruß von einer (wieder/noch ?) studierenden Mama

    Gefällt 1 Person

    1. Guten Morgen 🙂
      wie schön, dass dir meine Worte und die Grundgedanken des Co-Counselns gefallen haben. Ich kann das wirklich sehr empfehlen. Bin gespannt, ob du was in deiner Nähe findest.
      (Wenn dein Stöpsel es zulässt ;-)).
      Allein die „Auszeit“ ist ja für die Mütterfraktion schon immer ein Highlight für sich.

      Studenten-Mama grüßt Studenten-Mama!
      Liebe Grüße, Nina

      Gefällt 1 Person

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