Studium und so

Ich schieb hier mal ein kleines „Studieren mit Kindern“ Textlein ein. (Kleiner Reim. Somit kann alles Kommende nur besser sein). Boah. Nina! … 

Okay. Jetzt aber: 

Nach einem vergurkten Wintersemester (Details findet ihr hier), habe ich es tatsächlich doch noch geschafft, irgendwie in die Prüfungen zu gehen. Ein Ergebnis steht noch aus, allerdings bin ich recht sicher, die 60% zum Bestehen erreicht zu haben. Tschakaaa!

Nach den Prüfungen ging es direkt in die Semesterferien. Ganz feine Sache. In welchem Job hat man schonmal so eben 10 Wochen frei. So! Eben. Nirgends. Die lange Semesterferien sind definitiv ein absoluter Vorteil am Studium. 

ABER – so ganz frei, ist die Zeit dann eben doch nicht. Denn für mich ähnelt das Studium ja schon sehr einer Selbstständigkeit. 

Selbst… 

Sein eigener Herr zu sein (die Feministinnen entschuldigen das bitte) ist natürlich schon mega. Ich kann mir meine Zeit relativ frei einteilen, da wir nur wenige Pflichtveranstaltungen haben. Sind die Kinder krank, bleibe ich zuhause ohne mich einem Arbeitgeber gegenüber rechtfertigen zu müssen. 

Das heißt aber nicht, dass das zum Bestehen der Prüfungen reicht. Deshalb fällt viel Stoff in die Kategorie …

… Ständig

Jupp. Das ist in der Tat die größte Herausforderung. Zu Ende gelernt ist irgendwie nie. Dafür sind die Stoffmassen zu erschlagend. Somit sitze ich oft Abends oder an den Wochenenden am Schreibtisch. Hier das Ende zu finden, um mir Zeit für meine Liebsten und für mich zu nehmen, ist die wohl größte Aufgabe für mich. Aber es liegt eben in MEINEN Händen. Und das empfinde ich als Freiheit. 

Die Semesterferien sind damit immer eine schöne Zeit, um mit viel Ruhe Vorbereitungen für das kommende Semester zu treffen. Damit entzerre ich die Zeit unter dem Semester ganz deutlich. So bleiben dann auch während des Semesters viele freie Wochenenden oder Zeit für kranke Kinder (oder Eltern). 

Was ich also deshalb gerade so mache:

Vorbereitung des 3. Semesters

Dank eines lieben Menschen, der mir seine Skripte zur Verfügung stellt, ist es mir möglich, meinen ersten Skriptentwurf für das kommende Semester zu erarbeiten. Neurologie steht an. Und das hat es vom Umfang her schon in sich. Meine Unterlagen umfassen nun satte 279 Seiten. 

  

Unter’m Semester feintune ich das Skript. Immer nach den Vorlesungen. Das ist dann so ein bisschen wie beim Schleifen eines Diamanten. Kurz vor den Prüfungen im Sommer habe ich dann Unterlagen, mit denen ich super gut lernen kann. 

Vorklinische Arbeit

Innerhalb der ersten 4 Semester müssen wir eine vorklinische Arbeit verfassen. Hier ist es uns relativ freigestellt, was wir machen. Es muss natürlich im weitesten Sinne irgendwas mit Medizin zu tun haben. 

Schon im letzten Jahr erstellte ich ein Konzept, welches ich nun in die Praxis umgesetzt habe. Dazu war ich 3 mal für 3 Stunden in Grundschulklassen des 2. Jahrgangs. Wir haben ein wenig mit den Dingen experimentiert, die die Kindern schon oft beim Kinderarzt gesehen haben. Stethoskop, Otoskop etc. Den Kindern und mir hat es großen Spaß gemacht. Aber – Halleluja. Lehrer werde ich in diesem Leben nicht mehr. 

  
Die entsprechende Dokumentation habe ich gestern fertiggestellt und heute morgen zur Uni gebracht. 

Wieder ein kleines Puzzleteil erarbeitet. 

Allgemeinmedizinisches Praktikum

Übernächste Woche startet mein 2wöchiges Praktikum bei einem niedergelassenen Allgemeinmediziner. Da war ich schon im letzten Jahr und es war einfach toll. Ein ganz harmonisches Praxisteam, dass mich total selbstverständlich in seine Runde aufgenommen hat. 

Die Zeit dort hat immer etwas von „Arzt spielen“ 😉 Ich darf Anamnesen und Untersuchungen durchführen. Super toll. Danach weiß ich dann wieder, wofür die ganze Lernerei gut ist. 

Diesmal ist der Spagat für mich groß, da eine Praktikumswoche in den Osterferien liegt. Wird schon. Irgendwie. 

Und sonst so

Joa. Und sonst wuppe ich den Familienalltag und genieße die gute Zeit um Kraft für das kommende Semester zu sammeln. Wenn sich jetzt nun mal endlich der Frühling raustrauen würde, könnte ich den Garten ein bisschen aufhübschen und leckeres Zeug anpflanzen. Aber das braucht wohl noch etwas Zeit 😉 Es schneit übrigens gerade. 

Manchmal backe ich auch Brot. Das muss ja auch mal gesagt sein.

  

Wir lesen uns! 


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