Auf ins Neue! Mit Knaller oder ohne?

Ihr Lieben,

Zeit für einen Jahresrückblick. Nicht? Eigentlich habe ich das immer gerne gemacht. Ich habe gerne die Dinge Revue passieren lassen, um sie innerlich abzuschließen und dann „aufgeräumt“ ins neue Jahr zu starten. Dieses Jahr war anders. Wir haben viel zurückgeschaut. Immer und immer wieder. Dieses Jahr sind Dinge passiert, die sich nicht einfach „wegräumen“ lassen. Das ist okay.

Deshalb ist mir gerade einfach viel mehr danach, nach vorne zu schauen.

Auf das wir alle in ein Jahr voller Zufriedenheit, Glück und Gesundheit starten. In ein Jahr voller Licht und Herzensmomente. Voller Liebe und Ruhe. Und voller wichtiger Momente, die uns wieder ein Stück wachsen und reifen lassen.

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Quelle: Pixabay

Heute Abend werden liebe Freunde zu Besuch kommen. Gemeinsam werden wir dann mit den Kindern Pizza machen, singen, abdancen und viel lachen. Mal schauen, ob die Kinder es dieses Jahr bis 24:00h schaffen. Im letzten Jahr sind sie gegen 23:00h eingeschlafen.

Ein paar wenige Worte möchte ich aber noch zu der spannenden Diskussionen bzgl. der Silvesterknallerei zusteuern, die in diesem Jahr große Wellen schlug. Ich begrüße die Diskussion sehr. Bin da allerdings ein wenig geteilter Meinung.

Auf der einen Seite kann ich die zwei Hauptargumente gut verstehen.

Zu uns sind viele Menschen aus Kriegsgebieten gekommen. Ich weiß, dass viele dieser Menschen Silvester sehr ähnlich gefeiert haben, wie wir es hier auch tun. Dennoch gibt es darunter auch viele Menschen, die diese Geräusche mit anderen, kaum auszudenkenden, Bildern verbinden.

Zusätzlich ist Silvester für Tiere der reinste Horror. Ich bin mit einem Hund groß geworden. Nach unseren zwei Kaninchen die unseren Garten ihr Eigen nennen, schaue ich in der Silvesternacht in regelmäßigen Abständen. Soweit mir das möglich ist. Viel helfen kann ich natürlich nicht.

Ich bin gar kein Verfechter davon, die Silvesterknallerei komplett abzuschaffen. Der Grundgedanke, die bösen Geister zu vertreiben, ist doch eine schöne Tradition. Das heißt aber nicht, dass wir Traditionen nicht verändern oder anpassen können. Vielleicht auch nur Schritt für Schritt. (Sonst schreit die eine oder andere Leuchte gleich wieder „Ey, isch will hier doch nich‘ in mein eigenen Land fremd sein!“… Lassen wir das einfach mal GENAU SO stehen). Nur deshalb sollten wir mit dem Ruf nach Veränderung behutsam umgehen. Sprechen wir darüber, dass Menschen ans Denken kommen. So das sich nach und nach etwas verändern wird.

Wir fokussieren uns auf ein paar wenige „schöne“ Knaller. Jeder von uns schießt eine Rakete ab, an welche wir vorher ein kleine Zettelchen mit einem Wunsch für das kommenden Jahr hängen. Dazu ein paar Wunderkerzen, ein paar Tischfeuerwerke (wir haben ja keine Tiere im Haus), Knallerbsen und Bleigießen. „Chinaböller“? Wer braucht die? Der Sinn dahinter hat sich mir noch nie erschlossen. Unseren Kinder zum Glück auch nicht.

Viel schöner ist es doch außerdem, nach 24:00h mit seinen lieben Menschen um sich herum zu quatschen. Sich zu herzen, anzustoßen, vielleicht auch um ein Tränchen zu verdrücken, vor allem aber um danach herzlich miteinander zu lachen und zu tratschen.

Vor und nach dem Silvesterabend zu knallen, war übrigens schon immer uncool! Ich würde da aber mal für alle Eltern eine Karenzzeit einbauen, weil unsere lieben Kleinen ja meist nicht bis 24:00h wach sind 😉

So. Genug der Worte!

Rutscht gut, ihr Lieben!

„Every end is a new beginning!“

In diesem Sinne – lasst es „krachen“.

Nina


3 Gedanken zu “Auf ins Neue! Mit Knaller oder ohne?

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