Anita fragt. Ich antworte.

Da es hier gerade drunter und drüber geht und mir aus diversen Gründen die Zeit zum Bloggen fehlt, habe ich mir heute mal ganz flott die Fragen von Anita aka mamanatur vorgenommen. Danke, liebe Anita, dass du mich gefragt hast!

Hier sind meine Antworten auf deine Fragen:

1. Seit wann bloggst Du und wie kam es dazu?

Ich blogge seit Oktober 2014. Ich habe in meiner Schwangerschaft und nach der Geburt meiner ersten Tochter (das war im Jahr 2008) viele Blogs gelesen. Mir hat der Austausch seinerzeit so gut getan, dass nach und nach das Bedürfnis wuchs, selber irgendwann mal zu bloggen. 6 Jahre später war es dann so weit. Wie ihr merkt – bin ich eher von der spontanen Sorte.

2. Wie viele Kinder hättest Du gerne, wenn es beruflich, finanziell und zeitlich keine Verstrickungen gäbe?

3. Warum, weiß ich gar nicht. Das ist ein reines Bauchgefühl.

IMG_0499
Joa. Das könnte ich mir schon ganz gut vorstellen.

3. Welche drei Orte willst Du unbedingt sehen bevor Du zu alt dafür bist?

New York. Ein Ashram, irgendwo in Indien und die Karibik (und dort Yoga Retreat mitmachen). Am liebsten würde ich das alles gerne gemeinsam mit meiner Familie machen. Wenn die Kinder alt genug dafür sind. Und – wenn unser Portemonnaie es zulässt.

4. Welchen Beruf hättest Du als Kind gerne erlernt und welchen Beruf hast Du heute?

Als Kind hatte ich gar keinen konkreten Berufswunsch. Zu mindestens keinen der mir heute noch bewusst ist. Ich habe dann einfach studiert, was die studieren, die nicht wissen wat ´se studieren sollen. BWL. Dann habe ich lange als Betriebswirtin gearbeitet. Dann musste nach 10 Jahren unbedingt was Neues her und ich habe meine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht. Jetzt studiere ich wieder. Medizin.

5. Wie oft treibst Du Sport und reicht Dir das?

Ähm. Nein und nein. Das muss sich ändern. Ich weiß. Bald. Ganz bald.

IMG_4811
Ein Beweisfoto: Ich habe es im April 2014 (also, quasi gestern) tatsächlich versucht, wieder regelmäßig laufen zu gehen.

6. Was sind Deine Wünsche für 2015?

Das meine Liebsten und ich gesund bleiben. Mehr wünsche ich mir nicht.

7. Was ist Dein liebster Online Shop?

Mein Gewissen schreit „Sag es nicht. Sag es nicht.“ Aber ich bin ehrlich. Es ist Amazon. Aber ich bin gerade dabei, mich davon zu distanzieren. Langsam aber sicher.

8. Welche Berühmtheit würdest Du gerne mal treffen?

Puh. Da muss ich echt lange nachdenken. Ich habe es gar nicht so mit berühmten Menschen. Oft finde ich Menschen „des Alltags“ viel interessanter. Hm. Aber warte mal. Mit Hildegard von Bingen hätte ich gerne mal gequatscht. Voll die Spießer-Antwort, merke ich gerade. Aber egal.

9. Glaubst Du an Gott oder Karma oder Schicksal?

Ich glaube an die Kraft der Natur. An einen Zusammenhang zwischen uns und dem „großen Ganzen“. Denn letztendlich sind auch wir nichts anderes als Sternenstaub. Ich denke, dass geht ein wenig mit den Grundsätzen des Glaubens an Karma und Schicksal konform. An Gott glaube ich nicht.

Untitled

10. Würdest Du gerne mal ins Weltall fliegen, wenn das möglich wäre?

Nein. Dafür bin ich zu schissig. Und außerdem werde ich dabei ganz sicher reisekrank. Mit den Füßen am Boden fühle ich mich am wohlsten.

11. Was ist Dein Lieblingsfilm und warum?

Auf Filme stehe ich eigentlich so gar nicht. Ich bin viel mehr ein Buchmensch. Den letzten Film habe ich… Äh, vor einem Jahr gesehen. Nee, stimmt nicht. Kürzlich habe ich „die Biene Maja“ gesehen. War eher nicht so der Knaller. Für mich. Aber jetzt, wo ich ein wenig drüber nachdenke – Forrest Gump und Sherlock Holmes fand ich ganz cool.

Ich winke kurz in die Runde und sage, bis ganz bald! Nina


10 Gedanken zu “Anita fragt. Ich antworte.

  1. Hallo Nina.
    Ich bin 38 (aber keine ganze Woche mehr ☺) und habe mich auch nochmal ins Abenteuer-Studium gestürzt. Und das obwohl ich meinen ersten Beruf (Hebamme) wunderbar finde.
    Nur nicht unter den sich entwickelten Umständen….ihr wisst Bescheid 😞.
    Meine Familie (toller Mann und drei fantastische Kinder) unterstützen mich nach Kräften. Und was soll ich sagen, mir macht es richtig viel Freude.
    Schön von dir zu lesen.
    Danke für den Einblick.
    Liebe Grüße.
    Daniela

    Gefällt 1 Person

    1. Oh, wie schön so etwas zu lesen! Also, bedingt schön. Natürlich ist es traurig zu lesen, dass du deinem Herzensberuf nicht mehr nachgehen „kannst“. Meine mich seinerzeit betreuende Hebamme hat ihren Beruf ebenfalls aufgegeben. Es betrifft mich nach wie vor sehr, diese Entwicklung mit anzusehen. Ihr Hebammen seid ein so wichtiger Pfeiler für einen guten Start ins Familienleben!
      Ich habe damals, als mir klar wurde, dass ich nicht mehr als Betriebswirtin arbeiten möchte, auch darüber nachgedacht, eine Ausbildung zur Hebamme zu machen. War sogar an der Hebammenschule in Bochum zum Vorstellungsgespräch. Aber mir war die politische Situation dann einfach zu trüb.

      Ich finde es aber wunderbar zu lesen, dass du dich auch nochmal an ein Studium wagst. Das macht mir Mut! Was studierst du denn?

      Ich würde mich freuen, wenn wir uns auf unserem Weg begleiten 😃.
      Viele Grüße, Nina

      Gefällt mir

    2. Liebe Daniela, könntest du dir vorstellen, deine Geschichte aufzuschreiben und auf meinem Blog zu veröffentlichen?
      Ich fände es wahnsinnig spannend, mehr von dir und deinen Beweggründen zu erfahren.
      Zum einen, weil mir das Thema Geburtshilfe und die derzeitige Situation der Hebammen sehr am Herzen liegt, zum anderen aber auch die mutigen, beruflichen Umorientierung von Frauen und Müttern.

      Und du vereinst beides!

      Ich würde mich sehr freuen!
      Liebe Grüße, Nina

      Gefällt mir

      1. Liebe Nina.
        Ich befürchte meine Antwort von gestern Abend ist nicht bei dir angekommen.
        Deswegen melde ich mich einfach nochmal schnell bei dir. Ich freue mich über deine herzlichen Antworten.
        Hebamme hätte bestimmt auch prima zu dir gepasst, dass du dich trotzdem anders entschieden hast kann ich natürlich nur zu gut verstehen.
        Aber Medizin ist sicher auch eine gute Wahl.
        Ich habe mich für den Studiengang „Soziale Arbeit“ entschieden. Und ich muß sagen, ich bin positiv überrascht ☺.
        Deine Anfrage für deinen Blog meine Geschichte aufzuschreiben ehrt mich- danke dir.
        Ich kann mir das auch gut vorstellen.
        Gerne würde ich dir dazu und überhaupt auch so, mal eine e- mail (oder einen Brief :-)) schreiben.
        Wo finde ich denn deine mail-, oder auch gerne deine Postadresse?
        Bis bald.
        Liebe Grüße.
        Daniela

        Gefällt 1 Person

      2. Da freue ich mich aber sehr!

        Meine eMail Adresse lautet: gedankenpotpourri@gmail.com
        Meine Postadresse sende ich dir dann gerne per Mail, bzw. findest du sie auch im Impr. (Impressum) meiner Seite.

        Ich hatte dir heute Nachmittag eine kurze Mail geschrieben.

        Morgen bin ich den ganzen Tag unterwegs. Ab Freitag kehrt hier Ruhe ein. Dann werde ich mich spätestens wieder melden.

        Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und eine ruhige Nacht!
        Nina

        Gefällt mir

  2. Vielen Dank für’s Mitmachen. 😊

    Ich habe auch mal kurz überlegt ob ich nochmal studiere und Ärztin werde als die Großen so drei waren. Mein Mann hat es mir ausgeredet. Ich und meine Flausen im Kopf meinte er. Ich finde es ganz toll, dass Du das machst!
    Ich wollte als Kind übrigens Konditorin werden. Heute lebe ich zuckerfrei und ich fürchte das hätte dann nicht gepasst. 😄
    Liebe Grüße, Anita

    Gefällt 1 Person

    1. Nein!? Das ist ja spannend. Du hättest dir also auch ein so spätes Studium noch vorstellen können. Davon gibt es nur wenige 😊 Schön zu hören. Bereust du es, es nicht probiert zu haben?

      Zuckerfrei zu leben finde ich großartig! Wie machst du das ist den Kindern? Geht das problemlos?

      Liebe Grüße, Nina

      Gefällt 1 Person

      1. Ja ich dachte es braucht dringend noch mehr „alternative“ Ärzte und was ich damit für meine Kinder (und mich) tun könnte… 🙂
        Es ist ja nie zu spät. 😄 Vielleicht studiere ich ja noch wenn die Kinder größer sind. 😉

        Die Sache mit dem Zucker habe ich schon angefangen bevor ich schwanger war mit den Großen. Dann gab es ein Auf und Ab und seit ein paar Jahren klappt es ziemlich gut. Für meine Kinder ist es manchmal schwierig, weil sie eben nicht so viel Süßes essen dürfen. Ganz verbieten tue ich es aber nicht (mehr). Sie sollen ja nicht gieren nach dem Verbotenen.
        Es klappt mal mehr und mal weniger gut. 😊

        Gefällt 1 Person

Magst du mir dazu ein paar Worte schreiben?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s