Mein Blog – zuckersüß und bitter zugleich

Ich bin zerrissen. Total. Gut, das ist jetzt so ganz grundsätzlich eigentlich nichts Neues bei mir. Entscheidungen schob ich schon immer gern auf die lange Bank. Aber die Zerrissenheit nagt diesmal ganz schön ordentlich an mir. Ich bin nicht sicher, wie es mit mir und meinem Blog weitergehen soll. Seit 3 Monaten ist er nun online. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die meisten Blogger nach 3-4 Monaten auch schon wieder damit aufhören. Eigentlich möchte ich das ganz und gar nicht. Und doch zweifel ich.

Wenn ich ganz ehrlich mit mir bin, steht das Kosten-/ Nutzen-Verhältnis momentan in keinem gesunden Verhältnis. Hier mal eine kleine Zwischenbilanz:

„Nutzen“

  • Es macht mir großen, großen Spaß, mich mit anderen zu vernetzen und auszutauschen.
  • Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt. Superwunderbare Menschen.
  • Ich bin viel klarer in meiner Meinung, im Kopf, im Denken.
  • Ich kann selbstbewusster meine Meinung äußern. Auch im Alltag. Ich filtere besser, welche Themen mir wichtig sind und welche es nicht sind.
  • Ich habe die Hochgefühle erleben dürfen, wenn Beiträge geteilt werden und eine große Reichweite erzielen. Das fühlt sich ganz wunderbar an.
  • Ich liebe es, andere Menschen mit meinen Artikeln, Gedanken, Metaphern zu inspirieren.

Anhang 1(10)

„Kosten“

  • Ich investiere viel Zeit ins Lesen anderer Blogs. Ich liebe es Blogs zu lesen, Beiträge zu kommentieren. Aber die Zeit, die ich dafür investiere, fehlt mir im Alltag. Um mich herum warten Dinge, die seit Wochen erledigt werden wollen. Meine Bloggerei ist ein ganz wunderbares Prokrastinationswerkzeug für mich geworden. Ich rede mir zwar ein, dass ich es gut aushalten kann, Dinge liegen zu lassen, aber ich fürchte, ich belüge mich damit selbst. Abends bin ich dann doch unzufrieden, wenn zu viele Aufgaben auf mich warten.
  • Ich vernachlässige andere Lieblingsdinge. Gerne würde ich wieder mehr Gitarre spielen, zeichnen, Sport machen.
  • Ich denke in Blogartikeln. Gut. Immerhin. Früher habe ich „in Chaos“ gedacht. Auch nicht besser. Aber da ich Blogartikel präzise schreiben möchte, denke ich auch intensiver und vielleicht verkrampfter. Zu mindestens lässt meine gehäufte Migräne darauf schließen. Ein doofer Teufelskreis.
  • Ich greife im Alltag viel häufig zu meinem Handy oder Tablet um Nachrichten zu lesen. Das ist für mich eines der größten Probleme an der Bloggerei. Mir ist es wichtig, dass meine Kinder mich nicht ständig mit irgendeinem Gerätchen in der Hand sehen. Ich möchte ihnen das nicht vorleben. Und doch stehe ich im Moment (aus Kindersicht) viel zu häufig mit meinem Telefon in der Hand rum. So mag ich mich selber nicht.
  • Mich erschreckt es, welche Hochgefühle in mir ausgelöst werden können, wenn Beiträge von mir geteilt oder „geliked“ werden. Natürlich ist es übermegaknallerwunderbar, wenn Menschen meine Zeilen mögen, aber dieses Gefühl, nun… das macht süchtig. Echt. Und das macht mir Angst. Ich möchte nicht süchtig nach Likes und Leseraufmerksamkeit werden.

Mein Motto war und ist: Family First. Momentan, kommen meine Liebsten durchs Bloggen etwas zu kurz. Und das geht so gar nicht. Für mich.

Wahrscheinlich muss ich nur eine bessere Arbeitsroutine finden und akzeptieren, dass ich durch weniger Interaktionen meinerseits auch weniger Leser haben werden. Aber die ganze „Interagiererei“ macht mir so viel Spaß, dass ich vermutlich auch in Zukunft meine Schwierigkeiten damit haben werden. Vielleicht muss ich mir feste Zeiträume dafür einrichten? Aber herrje. Ob ich diese Konsequenz aufbringen kann?

Schlussendlich soll das Bloggen niemals eine Einnahmequelle für mich darstellen, sondern eine reine Austauschmöglichkeit sein. Also, muss ich meine Ressourcen dafür dementsprechend knapp planen.

Nein. Wie ihr seht, habe ich die Mitte noch nicht gefunden. Ich hoffe es sehrsehrsehr, dass ich das noch schaffen werde und ich mich gerade in einer ganz normalen Bloggerkrise befinde.

Ging es euch ähnlich? Wie habt ihr es geschafft, aus einem solchen Bloggertief raus zu kommen? Bitte sagt mir, dass das alles ganz normal ist *schnüff*.

Der Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis. Aus Indien

In diesem Sinne verbleibe ich, mit verzweifelten Grüßen aus dem verschneiten Ruhrgebiet.

Nina


26 Gedanken zu “Mein Blog – zuckersüß und bitter zugleich

  1. Ich bin erst neu in der Blogger Welt und könnte am Liebsten die ganze Zeit am Rechner hängen, weil es soviel zu schreiben und zu entdecken gibt. Soviel neues… Ich hoffe schon seit Tagen, das der Mittagsschlaf der kleinen Heldin besonders lang ausfällt und ich genügend Zeit habe. Tja aber der Blog sitzt auf meiner rechten Schulter und der Haushalt auf der Linken. Mist…. Auch mein Handy ist mein ständiger Begleiter. Meine Tochter beherrscht den Umgang bald besser als ich. Jeden Tag nehme ich mir aufs Neue vor, nur 3x an dem Tag auf mein Handy zu gucken und erst abends im Bett alles abzuarbeiten. Hört ihr mich lachen… 😀
    Ich kann mich mit einigen deiner Artikel gut identifizieren! Bitte hör nicht auf zu schreiben 🙂 In diesem Sinne einen schönen Tag!

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  2. Du schreibst gute Artikel 🙂 Mit ein bisschen Planen und Entschlacken geht es – du musste nicht jeden Tag bloggen und auch nicht ständig kommetnare beantworten. Wenn du das einmal wöcheltlich gesammelt machst, geht es schneller und … es ist nicht so stressig 🙂 Schreib, worüber du willst,aber… fühl dich nicht genögti, etwas zu tippen 🙂

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    1. Das wäre tatsächlich eine gute Idee. Einmal pro Woche zu antworten… Wobei mir gerade das natürlich viel Spaß macht. Momentan fühle ich mich schon deutlich entspannt und weniger verpflichtet. Denke, ich habe einen guten Weg gefunden.
      Danke, für den Gedankenschubser!

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  3. Ein sehr schöner Artikel und weißt Du, welche Zeile ich am meisten nachdenklich gemacht hat? Die Tatsache, dass Deine Kinder Dich viel zu oft mit dem Handy in der Hand herumstehen sehen. Genau diese Sorge habe ich auch. Denn Du hast vollkommen Recht, es macht irgendwie süchtig. So geht es mir auch. Die Likes, zu sehen, wer was teilt und dann wer es dort dann wieder liked. Die Statistiken und all das. Aber ist es das wert?! Ich reiße mich nun zusammen und meistens klappt es auch. Wenn die Kinder da sind, wird das Handy zur Seite gelegt. Und zu festen Zeiten ins Internet gegangen. Es frisst einen sonst auf. Das ist leider so. Aber alles in allem überwiegt die positive Seite des Bloggens, finde ich. Danke für Deinen schönen Text und danke fürs Nachdenklichmachen!

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  4. Liebe Nina,

    wie gut ich dich, indem was du sagst, verstehen kann! Jedes Wort, jeder Gedankengang alles davon geht mir zur Zeit durch den Kopf und ich mache gerade eine Pause – zumindest bis nach Silvester, denn ich möchte diese besondere Zeit zu Weihnachten und um das neue Jahr herum ohne die Zeit am Schreibtisch und die Gedanken nachdem „wie kommt es an“ erleben. Wie gesagt alles was du beschreibst verstehe ich so unglaublich gut, dass ich denke ich hätte es selbst schreiben können. Aber eins möchte ich dir dennoch sagen: Mir würde dein Blog sehr fehlen ❤

    Fühl dich gedrückt

    Alina

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  5. Hey Nina,

    ich glaube diese Gedanken hatten ganz, ganz viele Blogger schon. Auch ich. Ich habe mich für das Weitermachen entschieden. Ich liebe das Bloggen und ich bin immer wieder fasziniert, welch tolle Dinge man durch das Bloggen erfährt.

    Ich denke, Du weißt was Dir wichtig ist und mit der Zeit wirst Du es schaffen Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren bzw Dich besser zu konzentrieren und abzuschalten.

    Ich lese Dich total gerne und freue mich, wenn Du weiter machst.

    Liebe Gruesse, Christian

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    1. Danke, Christian. Schön zu hören, dass dich diese Gedanken auch beschäftigt haben und ich damit nicht allein da stehe! Ich bin recht zuversichtlich, dass ich einen Weg finden werde. Mal schauen, wo er aussehen wird 😉
      Darf ich fragen, ob du auch feste „Schreibzeiten“ hast?
      Liebe Grüße, Nina

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  6. Hi Nina,
    ich möchte einfach mal wiedergeben, wie das bei mir war. Einfach um zu zeigen, dass es noch andere Einstiege in die Bloggerei und andere Umgangsmöglichkeiten damit gibt.
    Als ich im Juni 2005 meinen blog begann, tat ich dies aus rein technischem Interesse. Ich, als zweitberuflicher IT-Mann, wollte wissen was es mit dieser neuen Mode namens blog auf sich hat, die seit einigen Jahren zunehmend populärer wurde. Wie funktioniert das? Wie aufwendig ist das? Kann ich das auch?
    Nachdem ich mir bei google’s blogspot einen kostenlosen blog innerhalb weniger Stunden modular zusammengestellt hatte, wusste ich: Das geht einfach, menügesteuert, schnell.
    Was kann man da rein schreiben? Alles, was man will. Bilder hochladen? Verlinken? Ok, geht auch einfach.
    Als ich nach ein paar Tagen merkte, was ich da schon alles reingeschrieben hatte, gefiel mir die Möglichkeit, mir was von der Seele zu schreiben, der Welt „Hallo, hier bin ich!“ zu sagen. Da ich damals länger erkrankte, war es auch eine schöne Möglichkeit, den Frust darüber raus zu lassen. Ich hatte allerdings nie den Anspruch, auf Dauer den Ansprüchen anderer gerecht zu werden und viel Kommunikation darüber zu betreiben. Ab und an ein Kommentar erfreute mich auch. Nach einer Weile hatte es sich so eingependelt, dass mein Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis immer, wenn ich eine Reise machte, auf diese Weise daran teilnehmen konnte. Denn im Urlaub wurde es eine liebgewonnene Gewohnheit, abends im Hotel oder im Ferienhaus das Notebook rauszuholen und den Tag nieder zu schreiben.
    Das ist nicht mit dem vergleichbar, was Du machst, aber zum einen kann ich das nicht so gut wie Du, zum Anderen reicht mir der Aufwand, so wie ich ihn betreibe, auch ohne Familie und sonstige Time Bandits.
    Für mich hoffe ich inständig, dass Du weiterhin dran bleibst, denn einiges, was Du schreibst, ist so interesant, dass ich es nicht missen möchte. Aber mit einem reduzierten Produktionsausstoss könnte ich sehr gut leben.

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    1. Mein lieber Manfredo, wie spannend! Ich wusste ja gar nicht, dass du ein ganz waschechter, erfahrener Blogger bist. Sehr interessant, wie du das für dich handhabst. Danke, dass du mir einen Einblick gegeben hast. Denn mir persönlich hilft es immer sehr zu hören, wie andere so etwas handhaben.
      Das klingt außerdem nach einer wirklich „verträglichen“ Herangehensweise, die für mich auch gut passen könnte. Denn ich weiß von vielen Bekannten und Familienmitgliedern, dass sie sich ebenfalls freuen, über diesen Weg noch einen ganz anderen Einblick in unseren „Alltag“ zu bekommen. Auch das ist ein Grund, warum ich gerne weiter schreiben möchte.

      Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich einen Weg finden werde.

      Das du meine Zeilen magst, geht natürlich runter wie Butter 😉! Danke!

      Ick grüße dir! Nina

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  7. Ich hatte vor kurzem (und auch nach 3 Monaten) eine Krise. Scheinbar ist DAS dann schonmal normal. 😉

    Aber was du beschreibst kenne ich auch. Das macht mir mein Mann oft zum Vorwurf. Ich versuche auch gerade eine optimale Balance zu bekommen. Und mir „feste“ Blogzeiten zu schaffen. Wenn mir etwas in den Sinn kommt, schreib ich das schnell in mein Heftchen – verbloggen kann ich es dann zu meiner „festen“ Zeit (oder wenn der Mann mir mal ein Stündchen am Wochenende schenkt).

    Pause machen, Durchatmen, weiter machen. Bitte 🙂

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    1. Das ist eine gute Idee! Gedanken aufschreiben und zu festen Zeiten verbloggen. So werde ich das mal probieren. Ich hoffe sooo sehr, dass es klappt.
      Danke, für deine Worte! Wir haben uns ja bisher noch gar nicht „kennengelernt“ 😉 Herzlich willkommen, erstmal!

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  8. Erst mal einen festen Knuddler, weil ich soooo gut weiß was Du meinst.
    Genau das geht mir auch immer wieder im Kopf rum. Eigentlich würde ich gerne dies und das tun, aber ich lese auch so gerne andere Blogs, mist hin und wieder sollte man auch kommentieren, man weiß ja schließlich wie sich jeder Blogger darüber freut.
    Nur mal kurz gucken- Mist schon wieder ne halbe Stunde rum…
    Dann denke ich, ich schmeiß das hin, bringt ja nix. Bling, hat man wieder soooo eine liebe eMail von jemandem Wildfremden, der sich bei Dir bedankt! Da kann man doch nicht aufhören. Oder doch?
    Bitte bitte höre Du nicht auf, ich bin nämlich so froh Dich gefunden zu haben. Und auch wenn es weniger wird, lese ich trotzdem so gern bei Dir wie in einem guten Buch, was ich aus Zeitgründen schon zu lange nicht mehr gemacht habe. Aber was ist jetzt besser, was schlechter? Gutes Buch oder guten Blog. Eben.
    Du siehst, alles nur der ganz normale Wahnsinn. Same here. Sogar in Frankreich.
    Fester Drücker

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    1. Hach, sogar in Frankreich ist es ähnlich 😄 So sitzen wir also alle im gleichen Boot und können gemeinsam Lösungen finden.
      Und wie recht du hast. Diese netten Nachrichten, von Menschen mit denen man gerne mal ’n Käffchen trinken würde…. Die sind so… Hach! Schön! Wie z.B. die von Tanja 😉

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  9. Liebe Nina, Du sprichst mir wieder mal aus der Seele, vor allem was die „Kosten“ angeht. Große Hochgefühle hatte ich bisher nicht, da mein Blog bei Weitem nicht so viel gelesen wird wie Deiner. Daher überwiegen die Kosten umso mehr. Im Haushalt bleibt vieles liegen, am schlimmsten ist jedoch die Schlaflosigkeit, die mir das Schreiben einbringt. Ich liege im Bett, hundemüde, doch das Gedankenkarussel dreht sich unaufhörlich um den nächsten Blogartikel und ich finde einfach nicht in den Schlaf. Oft fehlt mir am nächsten Tag wichtige Energie, die ich für mein Kind brauche. Auch ich muss einen guten Mittelweg suchen, und hoffe ich finde ihn bald. Und das hoffe ich auch für Dich – denn ich würde gern mehr von Dir lesen!

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    1. Danke, für deine Worte! Auch wenn man keine Lösung per Fingerschnips finden wird, ist es schön zu wissen, dass man mit dem Problem nicht allein da steht. So können wir gemeinsam einen Weg finden. Schritt für Schritt 😉

      Schlaf gut!!! Ohne Gedankenkarussell, hoffentlich!

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  10. Liebe Nina,
    ich kann deine Bedenken soooo gut verstehen (ach!), denn mir geht es auch ganz oft ganz genauso. Zum Beispiel jetzt, eigentlich sollte ich mit dem Kleinen spielen oder ihn zumindest davon abhalten, den CD Player seiner Schwester zu ruinieren, aber diese Worte müssen jetzt ganz unbedingt geschrieben werden und ich hoffe, dass er den CD Player alleine heile lässt. Und auch ich gelobe ständig Besserung, denn dass Mini-Man mit seinen 15 Monaten schon Tippbewegungen auf imaginären Handys imitiert, macht mir durchaus große Sorgen. Du siehst also: Same same.

    Dennoch: Es wäre unendlich schade, wenn du mit dem Bloggen aufhörst und uns deine wunderschönen Worte verborgen blieben. Du hast in 3 Monaten soooo viele Leute zu deinen Fans gemacht (und bitte, ich möchte wirklich wissen wie!! Denn dazu brauchen andere mindestens dreimal so lange (auch wenn deine Texte NATÜRLICH sooo lesenswert sind:-) Aber ich glaube, dass das eigentlich auch keine Option ist, sondern du wirklich viel mehr deine Mitte finden musst. Weniger Blogartikel ist wahrscheinlich erst einmal die einfachste Option, denn das mit dem präzise Schreiben kann ich gut nachvollziehen (gestern habe ich meinen Artikel in 10 Minuten hingesetzt und entsprechend unzufrieden bin ich mit ihm…) und so dauert es halt auch mal gute 2 Stunden bis so ein Text steht. 1-2 Artikel in der Woche wären aber bestimmt ein Maß, das sich realisieren lässt und deinen tollen Themen dennoch Raum gibt, sich zu entfalten. Wahrscheinlich musst du dich am Anfang ganz schön disziplinieren, denn das Denken in Blogartikeln hört erst einmal nicht auf, aber irgendwann wird sich das einspielen. Eine neue Struktur finden, Artikel vorbereiten, sofern das möglich ist, und all das…
    Aber nochmal, ganz aufhören: NEIN! Und ich kann das aus Erfahrung sagen, denn ich habe meinen Blog nach der erfolgreichen Beendigung des shoppingfreien Jahres 1,5 Jahre lang ruhen lassen, aber immer wieder gemerkt, wie sehr er mir fehlt, denn er hat meinem Leben einen Rahmen gegeben, der mir geholfen hat und eben jetzt auch wieder tut. Auch wenn es auf der anderen Seite sehr anstrengend ist und irgendwas immer auf der Strecke bleibt.
    Ich habe noch zwei andere Ideen, die schreib ich dir per Mail :-). Und jetzt muss ich mich auch meiner Familie widmen, denn mein Mann rief gerade „Hallo, wir sind auch noch da!“ In diesem Sinne: Schönen Sonntag euch!!
    Deine Katrin

    Gefällt 3 Personen

  11. Mach dir keinen Stress mit dem Bloggen, das ist das wichtigste! Seien wir ehrlich: wenn deine Leser deine Beiträge mögen (und davon geh ich aus^^), dann bleiben sie dir auch treu, wenn du vielleicht nur 3-4x im Monat zum Bloggen kommst. Die Zeiten ändern sich ja vielleicht auch wieder und niemand wird gezwungen, regelmäßig etwas zu schreiben.
    Schreib wenn du Lust hast, lass es bleiben wenn du Zeit mit dre Familie verbringen magst – aber mach dir keinen Stress! Meiner Meinung nach hat ALLES mehr Priorität als ein Leben vor dem Computer (zumindest halte ich es so und solange man damit kein Geld verdient, bleibe ich auch bei dieser Meinung!).

    LG

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  12. Hey Nina, ach ich hab auch immer wieder solche Phasen – entweder weil ich eine Schreibflaute habe, mich selbst zu sehr unter Druck setze mit Schreiben (wie du) oder eben wegen negativen Resonanzen. Am Besten macht man da eine kleine Pause, erlaube dir gedanklich, „schlußzumachen“ und spiele mit dem Gedanken wie das wäre – und nach ein paar Tagen weißt du mehr. Ich denke, die meisten hören auf zu Bloggen weil ihnen die Themen ausgehen, das wird bei dir sicher nicht der Fall sein 😉 Liebe Grüße und alles Gute, Janina

    PS. Es wäre auch sehr schade wenn du aufhörst, ich lese gern hier rein!

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    1. Huch, jetzt habe ich was gesendet, ohne fertig zu sein 🙂 Ay, ay, ay. Ermüdungserscheinungen.
      Ich würde ganz sicher viel vermissen! Bloggen und der Austausch drumherum macht mir wirklich viel Spaß.
      Mal schauen, so ganz bald werde ich sicher nicht aufhören. Ich muss nur Acht auf mich geben…

      Liebe Grüße, Nina

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