Schule heute – Schule morgen

Wisst ihr, ich habe mir (und gebe mir weiterhin) große Mühe, mich nicht andauernd über unser Schulsystem aufzuregen (Stichwort: Oooohhhhhhhmmmm und Zen und so). Aber nun, wo unsere große Tochter mittendrin steckt, kocht es einfach immer wieder in mir hoch. Und nein, ich schaffe es nicht ruhig zu sein. Warum sollte ich auch. Unschooling
Deshalb schreibe ich immer wieder darüber. Zunächst nur für mich allein. Ich sammel meine Ideen und Anregungen Dinge zu verbessern anstatt einen völlig unproduktiven PauschalenMeckerRundumschlag in die Welt zu setzen. Nun finde ich aber, dass es doch viel schöner wäre, gemeinsam dazu etwas zu schreiben. Findet ihr nicht? Unter euch sind doch sicher so einige, die sich auch viele Gedanken über unser heutiges Schulsystem machen.
Mich würde brennend interessieren:
Wie sind eure Erfahrungen?
Wie denkt ihr über unser Schulsystem?
Seht ihr Verbesserungspotential? Wo genau?
Schreibt mir doch bitte. Gerne auch als private Nachricht.
Unsere Erfahrungen und Ideen möchte ich irgendwann öffentlichkeitstauglich zusammenfassen.
Habt ihr Lust? Ich würde mich freuen! Zusammen sind wir viel stärker, als allein.

3 Gedanken zu “Schule heute – Schule morgen

  1. Bei uns ist es ja noch eine ganze Weile hin, bis das Thema Schule wirklich aktuell wird. Und doch bereitet es mir manchmal schon Bauchschmerzen. Nicht, weil alle Schulen und Lehrer nur schlecht wären, aber weil das Bild auf Kinder und Schüler, auf Lernen und Leben in unserer Gesellschaft noch so weit von meinem Ideal entfernt ist.

    Eine freie, demokratische Schule ist nicht in der Nähe, Freeschooling ist illegal (und ich weiß auch noch nicht, ob ich es gut finde) und meine eigene Schulzeit war so fruchtbar, dass das nicht gerade hilfreich ist.
    Was ich mir wünschen würde?

    1. Keine Noten, kein Vergleich, keine Belohnungen – no competition, zumindest diese nicht fördern.
    2. Lehrer, die für ihre Themen so brennen, dass sie die Kinder allein dadurch motivieren.
    3. Eltern, die ihre Kinder nicht nur funktionierend sehen wollen und so wahnsinnig ambitionierte Pläne haben.
    4. Einen flexibleren, lebensnäheren Lehrplan.
    5. Lernen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, statt nach überholten Traditionen, die funktionierende Arbeitsbienen erschaffen sollten.
    6. Fächer wie Selbsterfahrung, Umgang mit Emotionen, Gewaltfreie Kommunikation, Sich strukturieren….
    7. Unterstützung und Supervision für Lehrer!
    8. Keine 45 Min-Einheiten in großen Gruppen, sondern flexible Zeitgestaltung je nach Thema.
    9. Kein Druck, dass das Leben quasi zu Ende ist, wenn man kein Abitur hat und „nichts erreicht“.
    10. Mehr Respekt und Lehrer, die Autorität haben, weil sie kompetent sind, nicht weil sie die Macht haben.

    Puh und das ist mir jetzt einfach nur schnell mal so eingefallen.
    Liebe Grüße
    Julia

    Gefällt 1 Person

    1. Julia, jeden deiner Punkte unterschreibe ich genau so. Genau das sind auch meine/ unsere Wünsche an eine „Schule der Zukunft“.
      Auch für uns haben „alternative“ Schulformen ihre Reize , aber keine bietet die ultimative Lösung. (Ich erinnere mich an unsere kurzen Austausch zu Montessori Schulen).

      Ich danke dir, für deine Ideen und Denkansätze, aus denen ich hoffentlich schon ganz bald, zusammen mit anderen Ideen weiterer Leser, ein nettes Süppchen kochen kann.

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