Ich bin dann mal raus. Über große und kleine Auszeiten.

Als Eltern müssen wir gut auf uns aufpassen. Ihr kennt das. Es gibt Phasen, in denen wir nur noch funktionieren. Wie ein Roboter. Für die Kinder. Den Haushalt. Den Job. Das Studium. Die Haustiere. Ganz nebenbei, müssen wir ja eigentlich auch noch Acht auf unsere Ehe/ Beziehung geben.

Und wo bleiben wir selbst? Nirgends. Sind fast wie weggezaubert. Dann stellt sich uns irgendwann die Frage: Wann wird es endlich möglich sein, sich klonen zu lassen? Nun. Ich fürchte, da müssen wir noch lange drauf warten. Also sollten wir uns lieber Gedanken machen, wie wir unser Leben bis zur Klon-Option gestalten um bei Kräften zu bleiben.

Ein Patentrezept habe ich leider auch nicht für euch. Aber ich kann ich euch erzählen, wie wir das handhaben. Mal mehr, mal minder erfolgreich. Aber der gute Wille ist ja auch was wert.

Grundsätzlich ist es bei uns nämlich so, dass wir die Zeit miteinander sehr genießen. Mein Mann ist unter der Woche erst spät zuhause und regelmäßig auf Dienstreisen. So ist unsere gemeinsame Zeit zum Teil verdammt knapp bemessen.

Deshalb merken wir manchmal gar nicht, dass es mal wieder höchste Eisenbahn ist, sich selber etwas Gutes zu tun. Erst die Farbintensität der Augenringe, der aschfahle Teint, die Anzahl der Pickel und die Intensität der Migräneanfälle machen uns darauf aufmerksam. Das es an der Zeit ist auf sich Acht zu geben. Sich mal kurz aus dem Familienkarussel raus zu nehmen.

Dafür haben wir

Unsere kleinen Auszeiten:

  • Jeder trifft sich regelmäßig allein mit seinen Freunden.
  • Am Wochenende darf im Wechsel ausgeschlafen werden. Gefrühstückt wird aber zusammen.
  • Jeder darf allein, ohne Begleitung der Kinder aufs Klo gehen. Kleiner Scherz. Die Eltern unter euch werden darüber schmunzeln können ;-).

Unsere großen Auszeiten:

Vor einigen Jahren entschlossen wir uns, dass jeder einmal im Jahr für ein Wochenende allein (oder mit Freunden) wegfahren kann. Das ist was ganz, ganz Feines und Wertvolles. Sowohl mein Mann als auch ich, können gut für uns allein. Wir brauchen dann einfach nur ein Buch. Eher zwei oder drei. Stille. Vielleicht noch ein Meer oder einen Wald. That‘s it. In der Vergangenheit war es so, dass jeder von uns allein unterwegs war und die Stille und Nicht-Verpflichtung genossen hat.

Nun steht endlich mal wieder meine große Auszeit vor der Tür. Zwar keine allzu ruhige, aber nicht weniger wertvolle. Morgen geht es mit 4 Freudinnen nach Wien. Die 5. Freundin im Bunde lebt nämlich dort und so hat es sich ergeben, dass wir uns einmal im Jahr bei ihr treffen. (Das klappt zwar nicht immer, aber immer öfter)

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Ick freu mir wie Bolle! Wien soll mich bitte so mal so richtig ordentlich in Weihnachtsstimmung bringen. Vielleicht habe ich unterwegs Zeit und Lust, euch das ein oder andere Bild rüber zu beamen. Vielleicht aber auch nicht 😉

Ich geh‘ jetzt Koffer packen. Die Mutti ist raus.


2 Gedanken zu “Ich bin dann mal raus. Über große und kleine Auszeiten.

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